Interessantes Phänomen

In letzter Zeit habe ich bei mir ein Phänomen bemerkt, das ich bisher nur von Buchläden kannte (nämlich, dass ich einen Buchladen nicht verlassen kann, ohne mindestens ein Buch gekauft zu haben …). Dies passiert mir jetzt auch mit Wolläden. Sie üben – wie Buchläden – eine magische Anziehungskraft auf mich aus und haben den gleichen Effekt: Ich kann sie nicht verlassen, ohne neue „Beute“ zu machen …

Im Kurzurlaub an der Nordsee in den Niederlanden letzte Woche wurde dieses Phänomen sogar noch verstärkt: zuerst ein Besuch in dem wunderbar vollgestopften Wollladen in Westkapelle, zu dem es mich bei jedem Besuch in der Gegend hinzieht, (Ausbeute: sechs farbenfrohe, sommerliche Knäuel) und dann ein Besuch im Buchladen in Middelburg (Ausbeute: zwei Romane und ein Handarbeitsbuch).

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Das Handarbeitsbuch ist zwar auf Niederländisch, aber ich konnte nicht widerstehen. Es war mir bisher nicht bewusst, dass es bei niederländischen Fischern früher Pullover mit individuellen Strickmustern gab, die auf ihren Ursprungsort hinwiesen. Obwohl mein Niederländisch eher rudimentär ist, reicht es, um sich ein Bild zu machen. Und Strickmuster sind ja zum Glück eh relativ leicht zu lesen, ohne die Sprache komplett zu meistern.

Eins meiner nächsten Projekte ist definitiv so ein Fischerpullover. Ich muss mich nur noch für das schönste Muster entscheiden …

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