Weltrekordversuch

Vor ein paar Tagen habe ich vom Weltrekordversuch der Häkelhelden erfahren. Ich finde, das ist eine schöne Aktion, deren Erlös an einen guten Zweck (den WEISSEN RING) geht.

Es ist geplant, die bisher größte Häkeldecke der Welt anzufertigen. Um den bisherigen Rekord zu brechen, werden 30.000 Granny Squares benötigt. Die Aktion läuft noch bis zum 31. März 2016, und heute geht mein kleiner Beitrag zum Weltrekordversuch per Post an die Häkelhelden ‚raus.

Haekelhelden-Mrz2016

Ich bin schon sehr gespannt, ob’s klappt mit dem Weltrekord. Wenn nicht, ist es aber auch nicht schlimm. Die Decke wird danach in der JVA Düsseldorf in kleinere Decken aufgeteilt, die dann für den guten Zweck verkauft werden.

 

 

 

Interessantes Phänomen

In letzter Zeit habe ich bei mir ein Phänomen bemerkt, das ich bisher nur von Buchläden kannte (nämlich, dass ich einen Buchladen nicht verlassen kann, ohne mindestens ein Buch gekauft zu haben …). Dies passiert mir jetzt auch mit Wolläden. Sie üben – wie Buchläden – eine magische Anziehungskraft auf mich aus und haben den gleichen Effekt: Ich kann sie nicht verlassen, ohne neue „Beute“ zu machen …

Im Kurzurlaub an der Nordsee in den Niederlanden letzte Woche wurde dieses Phänomen sogar noch verstärkt: zuerst ein Besuch in dem wunderbar vollgestopften Wollladen in Westkapelle, zu dem es mich bei jedem Besuch in der Gegend hinzieht, (Ausbeute: sechs farbenfrohe, sommerliche Knäuel) und dann ein Besuch im Buchladen in Middelburg (Ausbeute: zwei Romane und ein Handarbeitsbuch).

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Das Handarbeitsbuch ist zwar auf Niederländisch, aber ich konnte nicht widerstehen. Es war mir bisher nicht bewusst, dass es bei niederländischen Fischern früher Pullover mit individuellen Strickmustern gab, die auf ihren Ursprungsort hinwiesen. Obwohl mein Niederländisch eher rudimentär ist, reicht es, um sich ein Bild zu machen. Und Strickmuster sind ja zum Glück eh relativ leicht zu lesen, ohne die Sprache komplett zu meistern.

Eins meiner nächsten Projekte ist definitiv so ein Fischerpullover. Ich muss mich nur noch für das schönste Muster entscheiden …

Österliches

Auch wenn der Winter gerade nochmal zurückgekommen ist, wird es langsam Zeit, an die Osterdeko zu denken. Ich habe viele Ideen aus dem Buch „Paskestrykk“ von Arne & Carlos bekommen. Hier ein paar Beispiele:

Auch in vielen Blogs gibt es tolle Ideen für die Osterdeko. Schaut doch mal ‘rein bei The Green Dragonfly. So sieht der Hase bei mir aus:

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Und hier mal eine Eigenkreation von mir (inspiriert von den Ostereiern von Arne & Carlos): das „Hasenei“:

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Und mein nächstes Projekt ist auf jeden Fall, noch einige von diesen niedlichen Hühnern anzufertigen (die Anleitung gibt’s gratis bei Petals to Picots). Ein bisschen Zeit habe ich ja noch bis Ostern.

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Resteverwertung

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Letztlich habe ich in einem meiner Lieblings-Blogs (meine fabelhafte welt) einen tollen Artikel über die Verwertung von Wollresten gesehen. Auf einige der Ideen war ich auch schon gekommen, aber andere waren genial neu.

Besonders schön fand ich die Idee, Joghurtbecher mit Wollresten zu umwickeln und als farbenfrohe Aufbewahrungsbehältnisse zu verwenden (das Thema „Upcycling“ lässt grüßen).

Und hier ein paar Beispiele für meine Versuche der Resteverwertung:

Liebesbeweis

Gestern hat mein Göttergatte beim Stöbern im Buchladen an mich gedacht und kam mit dieser Ausbeute nach Hause:

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Der Tag war gerettet! Und es sieht ganz so aus, als wäre es mal wieder an der Zeit, ein neues Stricktierchen zu produzieren. Ich kann mich nur noch nicht so ganz entscheiden, welches am besten zu den vorhandenen passt …